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21

Montag, 26. März 2012, 15:17

Danke nochmal für Eure Vorschläge, den Q-Top nutze ich bereits jetzt schon für einige Sachen.

Ich bin bei der ganzen Geschichte der mittigen Positionierung einem Denkfehler erlegen, liegt wahrscheinlich am Alter 8o
Natürlich ist es egal, ob der NPP-Adapter mit der Kameraauflage verschoben werden kann oder nicht, solange der Rotator noch darüber ist. Richard hatte es ja weiter oben schon genau beschrieben. Ich bin also noch lernfähig ^^

Ein ausführliches Gespräch mit Herrn Hopf hat mich nun trotzdem dazu bewogen, den pt4pano Plato zu nehmen. Jedes Gramm Gewicht für meine zukünftigen Unternehmungen möchte mich mir nämlich sparen. Das spart Geld (beim Check In am Flughafen) und Kraft beim Wandern.

Grüße
Karsten

roterfels

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22

Freitag, 30. März 2012, 20:37


Feisol CM1473 kann als Einbein und Dreibein genutzt werden.
Die Beinspreizung kannst Du variieren, je nach Schwere der Gerätschaft. Entsprechend klein ist die Nachbearbeitung des Nadirs.
Zur exakten Drehung hab ich es am Fuß leicht modifiziert.



Hallo Edgar,

die 3 wegklappbaren Standfüße sehen klasse aus - habe ein paar Fragen dazu:

- sind die Standfüße stufenlos ausspreizbar, ohne nachzugeben, oder ausgeklappt nur in bestimmten Rastpunkten fest ausgepreizt?
- welchen Durchmesser hat das unterste Segment des Einbeinstatives, an dem der Ring mit Standfüßen angebracht ist?
(das habe ich auch Feisol angefragt und ob man die Standfüße auch einzeln beziehen könnte)
- die Modifikation des Fußes: ist das eine Art Gummifuß ähnlich dem vom Monostat? Da er einen relativ großen Durchmesser hat, müsste er ja
nachgiebig sein, um sich nivellieren zu können. Oder sitzt er etwa auf einer Kugel auf?

Hintergrund: ich baue gerade an meinem Monostat herum und will den Fuß konstruiren.

Für den Fuß gibt es 4 versch. Ansätze:
- 3 Standfüße bauen, die einzeln höhenverstellbar sind zwecks Nivellierung (deshalb mein Interesse an den Feisol-Füßen)
- Original-Monostatfuß abbauen und an 1mm schmaleren Rohrdurchmesser neu ansetzen. Weiß nur leider nicht, ob er daran passen wird, deswegen
hätte das Abnehmen des Fußes ein gewisses Risiko.
(die unteren Rohre des Monostats sind nicht mehr die 2 Originalsegmente, sondern 3 neue mit jeweils 1mm weniger Durchmesser. Damit konnte
ich das Monostat auf 2m60 verlängern (habe auch komplett neue Gewindemuffen drehen lassen).
- einen normalen spike anbringen
- evtl später auch eine Lösung spike mit integriertem Click-Stop-Rotator

LG roterfels

23

Freitag, 30. März 2012, 22:18

Hallo, Cornelius,
die Beinspreizung ist in 2 Stellungen fest. In der größten Spreizung ist der Fuß des Monopods fast auf dem Boden. Entsprechen groß wirkt sich das natürlich auf die Bodenretusche aus, obwohl das mit der Maskfunktion von PTGui kein so großes Problem wie früher darstellt die 3 dünnen Beine zu retuschieren. Die zweite Rastung ist etwas höher und auch noch im Nadir sichtbar. Die Stellung die Du auf meinen Bildern siehst ist eine "lose", ohne Rastung. Die Schrauben der Gelenke kannst Du aber so fest drehen, daß die Verstellung der Beine sehr schwergängig ist. Damit kannst Du auch auf unebenem Grund das Stativ grob ausrichten und anschließend nivellieren (wenn Du das möchtest. Der eine oder ander hier im Forum verzichtet ja gerne darauf und richtet das Ganze per Software. Das muß jeder selbst wissen) Das musst Du ausprobieren wie weit Du mit Deiner Ausrüstung gehen kannst. Dafür hast Du den kleinstmöglichen Footprint.
Was die Beine betrifft haben die an ihrem Ende eine festgeklebte Gummikappe. Hab auch schon überlegt diese etwas zu kürzen, habe aber Bedenken bzgl. Stabilität und habs erstmal gelassen. Durch eine evtl. Teleskopvariante würden diese ihre Stabilität verlieren, auch wenn es sicherlich praktischer wäre das Stativ in der Dreibeinstellung auszurichten.
Der Teil an dem die Statvbeine befestigt sind ist aus einem Guss und so stabil, wie ich es zuerst auf den Bildern nicht für möglich gehalten habe.
Wenn das Stativ, bei hochgeklkappten Beinen als Einbein genutzt wird, hat es Standardmässig einen Gummistopfen den Du auch durch einen Spike von Feisol ersetzen kannst. Das Gewinde müsste ein 5/8" sein. Da ich keinen Werkzeugmacher kenne hatte ich mir einen Adapter 5/8" auf M10 (!!) bestellt (Frag nicht woher und wie teuer!) Diesen hab ich dann mit etwas(!) Gewalt ins Einbein eingeschraubt. Das schwarze Teil, dass Du noch siehst ist ein Möbelgleiter, mit Gewindestift (M10) aus dem Baumarkt auf dem ich 90° Markierungen aufgeklebt habe (hab auch noch welche für 60°Grad Schritte. Als Orientierung nehme ich eines der hochgeklappten Stativbeine und bringe es in Deckung mit der Markierung. Den "Startpunkt" habe ich noch mit einem schwarzen Punkt versehen In mancher Hektik kann man sich manchmal auch bis 4 verzählen :::))).
Oben auf dem Stativ findest Du dann den Magic Balance von Novoflex, dann den RD4 und den R1. So ist das das Stativ für den Ein- und Dreibeineinsatz bestens gerüstet und tragbar. Den Magic Balance kann man ja abnehmen, wenn man sicher ist, daß man nur in der Einbeinvariante fotografiert. Das ganze ist eine sehr gut tragbare Variante und Du hast immer ein Dreibein dabei, falls die Zeiten etwas länger werden sollten.
Hoffe es ist einigermssen verständlich geschrieben. Wenn noch Fragen sind ...

Gruß
Edgar

roterfels

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24

Freitag, 30. März 2012, 23:57

alles klar und verständlich beschrieben, Edgar, danke!

Vom Prinzip her ist macht das schon mal einen ganz guten Eindruck. Vor allem, da die Standfüße recht lang sind und dadurch wahrscheinlich mehr Stabilität ergeben als bsp.weise die recht kurzen Füße des 682 B. Dennoch hat man die Option, diese v.a. schmal zu stellen. Ich hatte auch schonmal in eine ähnliche Richtung gedacht, mal sehen, wann ich das umsetzen kann. Feisol verkauft das Ding nur komplett mit dem Einbein und ich hab da ein 2 andere Ideen, die mir in deren Standbeinsystem fehlen und mit Carbon auch weniger gut funktionieren.

Dann noch eine Anregung: du könntest doch mit einem Lackstift Markierungsstriche auf die drehenden und feststehenden Teile einzeichnen. Das könnte genauer abzulesen sein als die Überlappungsbereiche eines Stativbeines mit dem weißen Klebeband.

Warum du die Gummikappen kürzen willst ist mir nicht so ganz klar. Aber wenn dir das wichtig ist: sag mal den Durchmesser der Standfüße, vielleicht gibts hier Gummikappen, die du ansetzen und abnehmen kannst und die nicht verklebt sein müssen. Die kosten hier ein paar cent...

Wie stellt sich eigentlich dieser Magic Balance, genauer die blaue Kugel innerhalb der schwarzen Hülse fest? Besteht die schwarze Hülse aus 2 Teilen mit einer durchgängigen Schraube, die dann den Spalt der zweigeteilten Hülse zusammenpresst (so wie bei einem Nodalring Druck auf den Objektivzylinder ausgeübt wird)?

LG

roterfels

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »roterfels« (31. März 2012, 01:51)


25

Samstag, 31. März 2012, 12:55

Hallo roterfels,
wollte natürlich nur die Stativbeine um ca. 1/4 kürzen, und nicht die Kappen, weil diese doch sehr ausladend sind. Lass es aber erstmal. Dafür hat man ja auch mehr Stabilität.
Mit den Markierungen hast Du natürlich recht. Für meine Zwecke (4 oder 8 Aufnahmen) reicht es aber aus, da es eh nicht auf mm ankommt.
Der Magic Balance ist eine Halbkugel, die Du um 15° neigen kannst. Wenn das Stativ vorher grob ausgerichtet ist, reicht es vollkommen aus. Das Beste am Magic Balance ist die Einhandbedienung und der Umstand, daß er da stehen bleibt wo Du ihn feststellst und keinen mm nachgibt! Nachfolgend noch der Produktlink für mehr Info.
http://www.novoflex.com/de/produkte/stat…r/magicbalance/
Wenn Du eine andere Stativlösung hast immer her damit.
Der untere Durchmesser beträgt übrigens 3,1cm.

Gruß
Edgar

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26

Samstag, 31. März 2012, 19:59

Novoflex Mini Connect Platte

Hallo,

empfinde ich als "Sonderlösung" um flexibel zu sein empfehle ich (über 20 jahre Berufserfahrung) Arca swiss.

Grüsse
Klaus
"Wir sind vom internationalen Terrorismus konkret bedroht. Aber eine unmittelbare Gefahr besteht nicht."
Dr. Wolfgang Schäuble (z. Z. Finanzminister), am 05.09.2007

"Wissen Sie, wenn ich vorher immer schon weiß, was alles nicht geht, dann wäre die Welt nie erschaffen worden."
Dr. Wolfgang Schäuble, März 2012 in Brüssel




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roterfels

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27

Dienstag, 3. April 2012, 03:33

Hallo roterfels,

Wenn Du eine andere Stativlösung hast immer her damit.




Hallo Edgar,

Es kommt ja darauf an, was du ergänzend zu deinem vorhandenen Sirui suchst. Einige Einbeinstativlösungen sind ja allgemein bekannt:

Manfrotto 680 oder 682 B, beides ist miteinander kombinierbar durch einen Originaladapter und dann 4m lang, recht stabile Ausführung - gut für cliffhanger, der Standfuß des 682 B ist etwas kurz und nachgiebig, da hast du ja scheinbar mit dem Sirui eine bessere Lösung

Monostat wegen des dreh und neigbaren Gummifußes beliebt, die neue Ausführung scheinbar mit Führungsnut, so dass die einzelnen Segmente sich nicht gegeinander verdrehen können, ebenso die Gewindemuffen besser gelöst, in 3 versch. Längen erhältlich.

NordicWalking Stöcke mit Kameragewindeschraube oberhalb des Griffes (z.Bsp. Leki, Hama, Novoflex. Knobloch Jagdbedarf hat eine Leki Sonderausführung bis etwa 2m, die finde ich am überzeugendsten)

Carboneinbeinstative wegen des Gewichts (Feisol, Sirui, ich glaube auch Monostat, Novoflex)

für größere Höhen Carbon oder Glasfasermasten von Spieth, Spiderbeam oder DX-Wire (hier nur die HD Ausführung), bei allen dreien muß das Kameragewinde selbst eingebaut werden. Spiderbeam hat auch Aluminiummasten im Angebot, die sind jedoch etwas teurer und natürlich schwerer.

Mein Selbstbau eines Masten wird noch etwas dauern, da ich nicht alle Materialien vor Ort beziehen kann. Die Dreherei hat zwar schon 2mal sehr zuverlässig Gewindemuffen produziert und auch die Alurohre weiterverarbeitet. Es hapert aber an den Alurohrsegmenten mit 28, 32 und 35mm, die mit den hier vorhandenen 19, 22, 25 und 38mm kombiniert werden sollen.

LG

roterfels

28

Dienstag, 3. April 2012, 09:10

Hallo Roterfels,
die Monostat-Stative sehen wirklich sehr gut aus.
Durch meinen Umbau hab ich aber fast das gleiche Ergebnis im Fuß bei mehreren Stativen erreicht.
Vorraussetzung ist nur ein M10 Gewinde. Das Ergebnis ist eine saubere Drehung ohne verrutschen.


Grüße
Edgar