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21

Samstag, 9. April 2011, 19:14

Carbon als Material ist gegen Kräfte der seitlciehn Richtung einfach total anfällig

Hallo Cornelius,

Carbon ist in der Regel gegen keine seitlichen Kräfte anfällig. Das einzige Problem sind harte und kantige Schläge, die sind für das
Material "tödlich", sorgsames Umgehen mit dem Pole ist also angesagt.
Und für alle, die es nicht glauben oder es sich nicht vorstellen können, geht einfach mal in einen Fachmarkt für Angelzubehör,
lasst Euch eine 13 Meter Kopfrute zusammenstecken, haltet sie locker waagerecht mit einer Hand und macht Euch selbst
ein Bild wie steif das Ding ist und welche horizontalen Kräfte es aushält.
Die Nachteile dieser Ruten hatte ich bereits im o.a. Thread oder in einem anderen beschrieben.

Gruß
Karsten

roterfels

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22

Sonntag, 10. April 2011, 06:22

@Karsten Ja stimmt, ambient benutzt 3fach gewickeltes Carbon, damit ist - die mir als grundsätzlich als flexibel und gleichzeitig widerstandsfähig bekannte Eigenschaft von einfachem Carbon - verstärkt worden.

@Sascha & Karsten

Kenne den zitierten thread. Bei dem Preis von akzeptablen und oder besonders guten Lösungen mußte ich - wie viele andere hier - leider auch tief Luft holen. Dazu in 2ter Antwort mehr.

Mir geht es im thread v.a. darum, Erfahrungen mit poles zu erschließen, z.Bsp. ist mir nicht klar,
warum bisher noch keiner Photixx LiveViewKabelauslöser erwähnt hat.
Wäre doch toll, damit gleich die perfekte Höhe und Perspektive zu bestimmen, vorausgesetzt, man kann das Kabel verlängern. Ist das Ding zuverlässig?
Die HDR Funkfernauslöser sind mit 300 € vielleicht noch zu teuer. Oder sowas ist in den PanoMotorköpfen besser spezieller steuerbar.

@ Sascha: noch kurz zu den von mir eingebrachten Teleskopmeßlatten:

ich befürchte, dass die Teleskopmeßlatten für eine flexible Freihandführung zu breit sind, um gut gegriffen werden zu können. Wenn du eine dünne pole hast,
kannst du die pole selbst bei gleichem Gewicht, wahrscheinlich besser mit mehr Kraftentfaltung halten und hast evtl. noch einen Finger frei, um auf den Fern-
auslöser drücken zu können.

Da wissen andere aber mit mehr Praxiserfahrung Bescheid. Hab mit den Poles ja noch nie gearbeitet, bisher gabs immer andere Möglichkeiten wie Dach oder
auf 6m Leiter und mich am Gebäude festmachen... Klettergurt und Sicherungen helfen da gut weiter.

Aber für mehr Flexibilität soll jetzt mal ein pole her...

roterfels

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23

Sonntag, 10. April 2011, 07:56

Tonangel in Alu

Ein gutes Pole und ob man das selbst nicht bezahlbar hinbekommt - ich sage jetzt schon ja!
Und es wäre toll, mit eurer Hilfe auch rauszukriegen, was man besser machen kann
(Sind dann eher kleine ZubehörLösungen / Erweiterungen, s. ganz unten).

Habe jetzt im Schnellverfahren einige Dinge geprüft und werde wohl Anfang Mai eine pole aus Alu bauen. Carbon macht das ganze teuer. Alu wäre ein mehr oder weniger vergleichbares Material bzgl. Gewicht und Stabilität, aber deutlich günstiger. Wenn das pole im Selbstbau klappt, kann ich auch weitere bauen. Genauso ist die Konstruktionsweise sowieso simpel und was wie gemacht wird, wird offen besprochen, so dass jeder selbst ran kann.

.....


1)

Segmente, Material und Gewicht
Selbstbau von 4 Segmenten aus Alu 6063 T5.
Das ist eine gehärtete Legierung mit 99% Aluanteil. Härter ist nur noch die T6- Klasse und Diamant. Aussenwand bis 2000° resistent, innen bis etwa 600° (so aus dem Kopf raus. Ist vielleicht auch nicht so wichtig. Ist jedenfalls richtig gutes AluMaterial. Stärke 1,3 mm eloxiert.
2mm wäre zu dick, um bei den relativ kleinen Radien mehrere Segmente zusammenbringen zu können.

∅ der Segmente: 30, 25, 22, 19mm Innen- und Aussen∅ sind aufeinander abgestimmt
(ich muß noch das Spiel zwischen den Rohren exakt prüfen, passen aber ineinander)
(man muss hoffen, dass die 19 mm nicht zu dünn für das 1m30 lange Segment sind)

2)
Abschluß: Messingbolzen mit 1/4 " Innengewinde
oder: Bolzen mit ∅ 60mm-kreisrunder Platte aufgesteckt und mit seitl. Imbussschraube fixiert (Dreherei).

3)
Gewicht pro lfd. Meter in Reihenfolge grosser zu kleiner Rohrdurchmesser:
346gr, 244 gr, 232 gr 192 gr -->
bei 4m90 Länge mit 124 cm Transportmaß etwa 1263 gr ohne Befestigungsmaterial,
Sollte also in die Nähe der Gewichtsklasse der leichten CarbonPoles kommen.

Wie schätzt ihr das Gewicht und damit Handling ein?
50cm kürzer und 25% schwerer als das ambient Quickpole -
sind die anderen poles bei dieser Länge ähnlich schwer oder schwerer?
Kann man das geschätzte Gewicht gut handeln?

Falls man mehr Gesamtlänge als 4m90 braucht, muß man als Verlängerung ein 2mm starkes Rohr mit 35mm ∅ finden, wo die 30mm gut reinpassen (Innenplastikring füllt die 1mm Luft). Falls 19mm Segment zu dünn, muß man die Segmente mit 35 - 30 - 25 - 22 mm bauen. Fragt sich, wieviel Gewicht dabei obenauf kommt.

Vorteil 35mm-Segment: Verwendung an Manfrotto Stativen

.....


Habe hier übrigens auch eine 37cm bis 1,50m lange Tonangel vor mir liegen. Gleiches Prinzip, wie alle Tonangeln eben so sind. Statt Carbon ists aus Alu. Ist dünner als die 1,3mm, die ich hier kriege. Schonmal gut zu wissen, dass die bei einem kurzen pole dünnere Materialstärke (etwa 1 bis 1,2 mm) benutzt haben, sprich ich bei deutlich mehr Länge immerhin auch etwas mehr Wandstärke zur Verfügung habe, auch in Bezug auf Gewinde schneiden und verbleibender Wandstärke.
Da muß man natürlich erst mal abwarten, wie sich 1 bis 1,20 m lange Segmente bzgl. Stabilität machen.
(wie gesagt: es gibt ein paar offene Punkte, weswegen ich hier noch nichts versprechen will)


.....

4)
zu Befestigung:

diese Überwurfkappen der Tonangeln sind gut im Handling und bei der Konstruktion seh ich eigentlich keine Möglichkeit, dass da was kaputt gehen könnte und dir nen Auszug runterrauscht. Vielleicht kann man so ein Gewinde auch überdrehen, aber man sollte dann auch im gleichen Moment mitkriegen, dass es nun Schrott ist... (das passiert z.Bsp. öfter bei den Manfrotto Klemmhebel der Galgenstative und dann mußt du den erstmal aufsägen...)
Zwischen den Alustangen sitzen zwei Plastikringe, da muß ich erst noch prüfen, ob ich die hier vor Ort beziehen kann. Hartplastik gibts und ne Dreherei auch, also sollte es zur Not per individueller Fertigung möglich sein.

Gleiche Frage bei den Überwurfkappen / ringen (ambient sagt Compression rings dazu) - da gibts bestimmt nen deutschen Fachausdruck für - falls jemand rausbekommen kann, wo man die in Deutschland einkaufen könnte, wärs ne Hilfe. Manchmal ists hier schwierig gewisse fertige Einzelteile zu bekommen, und dann passierts auch mal, dass hier alles besser sortiert ist als in D.



Alternative: die einrastenden Arretierungsknöpfe. Die sind sicher.
Habe hier ein paar rumliegen, die sind TÜV-getestet und halten 120kg Gewicht senkrecht von oben. Vielleicht halten sie auch mehr, Test wurde danach wg. Bestehens abgeschlossen. Tragfähigkeit ist natürlich auch noch davon abhängig, dass sie ohne viel Spiel in den Bohrlöchern sitzen und in was für Rohrdurchmesser die Arretierungsfeder eingesetzt wird.

Viele Rastlöcher einzubauen ist schon ein großer Aufwand, zumindest, wenn man nicht mit Laser oder CNC Bohrung arbeiten kann.

Bei den Arretierungsknöpfen muss man immer ein bißchen rumfummeln, bis sie einrasten, streckenweise weisst du nicht, wo der sich im Innern befindet. Ausserdem werden sie im zusammengefahrenen Transportmaß wahrscheinlich in all den Rohren zusammengepreßt bleiben, sprich das Material steht unter Dauerspannung.


....


Bitte um eure Meinung zuff.:

5)
Wie wäre es, wenn man bei vertikaler Verwendung das unterste Segment aus einem schwereren Material macht, dann hat man einen Gegenpol zum Kameragewicht am oberen Ende und wenn da was schwankt, hilft das evtl, nicht nur mit reiner Muskelkraft gegen halten zu müssen. Ob das bei der Länge so stimmt??

Horizontale oder schräge Verwendung am besten sowenig Gewicht wie möglich wegen der Hebelkräfte, Schulterband, Tennisball am Fuß des Poles, um es in der Hüfte abstützen zu können.

6)
Ansonsten fände ich nen Erdspieß noch ein gutes Zubehör.

7)
Und zwar so, dass auf diesem eine Basis aus nach oben offenem Zylinder sitzt.
Dieser Zylinder hat natürlich einen Boden. Da stellst / steckst du dein Pole rein. Kleiner Haltepunkt bzw. geführte Basis, in der du drehen kannst.

8)
Kann man sich natürlich noch Gedanken über 4 Löcher in der Basis und Arretierungsfeder am Fußendes des poles machen, sprich Drehteller mit Klickstop. Wer lieber von Hand dreht, nimmt die Feder raus und hat beide Möglichkeiten. Einwand: schiefer Boden, schiefe Basis.

9)
Also Leveller dazwischen. Jetzt wirds aufwändig.

10) Wäre es eine Hilfe, eine Maßangabe über die jeweils ausgezogene Höhe zu haben?

11) Kennt ihr die C-Stands von Matthew?
Mal abgesehen vom schweren Gewicht wäre lediglich der höhenverstellbare Fuß ein gute Basis /
Sicherung, wenn man da das pole reinstellt.


LG

Cornelius

24

Sonntag, 10. April 2011, 10:02

Hallo Cornelius,

das sind eine Menge Ideen und viel Theorie, um auf 4,90 m zu kommen.
Ich habe auch Zweifel, ob das alles für den Preis eines Spiethmastes zu realisieren ist.

Ich bin gespannt auf Deinen ersten Erfahrungsbericht und natürlich auf die Pole-Panos!
Gruß vom pano-toffel

marijonas

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25

Sonntag, 10. April 2011, 14:16

Hallo Cornelius,

wie viel Überlappung der Rohre willst Du realisieren. Ich denke das ist ein wichtiger Punkt für die Stabilität. Dann bräuchtest Du eher Pastikhülsen evtl. aus PTFE, das gleitet gut.

Evtl. ist es eine Möglichkeit ein Einbeinstativ zu kaufen und die Rohre davon einfach durch längere zu ersetzen, oder einen Hersteller nach Ersatzteilen der Einbeinstative zu fragen, dann hast Du Klemmringe etc.

Ich hab´s jetzt noch nicht ausgerechnet, aber ich würde die Rohre mindestens so dimensionieren, dass sie in der Waagrechten nicht abknicken mit mind. 10 facher Sicherheit. Falls Dir das Ding Mal auskommt und Du es abfangen musst.

Wenn Du so ein 19er Rohr Mal in der Hand hast kannst Du das sicherlich auch erspüren, wie das mit der Steifigkeit und Haltbarkeit ist.

Lieben Gruß

Richard

roterfels

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26

Sonntag, 10. April 2011, 16:35

@Richard meine 1,50m Tonangel hab ich schon aufgemacht.
Die Durchmesser der Rohre in den einzelnen Segmenten sind jeweils 1mm kleiner.
Ob ich da die Klemmringe benutzen kann, bezweifle ich.
Wenn jemand eine Herstelleradresse für Klemmringe kennt, gerne weitergeben.
Sonst bleibt die Einzelanfertigung in Dreherei.
Dabei könnte man einen gewissen Überstand nach oben machen, sprich Klemmring ist
dann eine überlappende Aussenhülse zwischen beiden Segmentrohren.
Ist klar, dass das aufs Transportmaß geht. Einzelsegmente nicht ganz ausziehen ergibt auch Überlappung,
dann braucht man aber eher 5 Segmente.

Die Plastikringe der kurzen Tonangel als Stopper kann ich aber glaub ich für ersten Prototyp benutzen.

Frage an alle: Wieviel Überlappung ist praxisgerecht?

@ Panotoffel Spieth Mast will ich preislich nicht schlagen sondern deutlich günstiger sein als ambient Tonangel.
Können dann aber gern vergleichen ob ein Alupole qualitativ gut oder vergleichbar ist.


So ich verabschiede mich für ein paar Tage, in 3 Stunden geht der Flieger mit Kind und Kegel...


Wer mag kann mir ja auch allgemeinere Erfahrungen schildern, wie



freihandgehaltene Poles nutze ich bis 4 oder 6m Höhe,
ab xy Meter nehm ich ein Dreibeinstativ mit langer Mittelsäule

manchmal / öfter brauch ich auch ein kurzes pole von lediglich 3m Länge


Verwendet ihr immer fisheye am pole für 360° oder auch mal ein 28mm?

Wenn man mal von der ausschließlichen Panofotografie absieht gibts ja auch die Berechtigung für ein
Weitwinkel oder Teleschuss ohne stitching usw aber für ne höhere Perspektive

LG

Cornelius

27

Sonntag, 10. April 2011, 23:05

Hallo Cornelius,

ich finde Deine Ideen sehr interessant und theoretisch und bin sehr auf Deine Ergebnisse gespannt.
Da ich mich in diesem handwerklichen Bereich leider nicht auskenne, kann ich zu Deinen Ideen eher nichts beitragen außer,
dass es schon sehr gute Argumente benötigt, um vom Carbon Pole wegzugehen.
Ich komme mit meinem Carbon Pole auf eine Höhe von ca. 6,20 m und das bei einem "Leergewicht" (also ohne Kamerahalterung,
Panoramaring und Kamera) von ca. 615 Gramm. Ich kann damit locker 2 kg in der Waagerechten "halten" und muß mir keine
Gedanken um die Verbindungsteile machen.

Gruß
Karsten

roterfels

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28

Freitag, 22. April 2011, 04:10

Verlängerung des Manfrotto - 682 B - Einbeinstativs zu 4m Pole

Werde mich demnächst um das angedachte Pole aus 19, 22, 25 und 30er Alurohren kümmern.

Habe heute aber schonmal ein altes Balcar Einbeinstativ auf ein UpSideDown-Manfrotto 682 B adaptiert.
Das OriginalAbschlussstück des Manfrottofußes hat ein 28mm InnenGewinde, da kommt das Balcarpole ran,
mußte lediglich ein identisches Aussengewinde einbohren lassen ;-)). Das gabs für 1 Flasche ErdingerWeissBier ;-)))

Stabilität in der Praxis

1,3 kg Kamera (EOS 50D mit EF-S 10-22mm) direkt - also OHNE Nodalpunktadapter - Pole in Kameragewinde montiert

- horizontale Verwendung bis 3m50 Polelänge ohne größeres Durchbiegen möglich, ebenso Aufstellen aus waagrechter in senkrechte Position
Die Schwachstelle bzgl. Durchbiegen sind weniger die einzelnen Alurohre als der Übergang zwischen 682 B und Balcar Einbeinstativ.
Werde deswegen nächste Woche noch ein längeres Verbindungsstück als das Original drehen lassen, das sollte die Stabilität und verwendbare Länge
verbessern. Ich denke dann gehen 4m in der Waagrechten, um noch 10cm Überlappung zwischen den Segmenten zu behalten.
Ein Gurt als zweiter Haltepunkt ist auch eingeplant.

- als senkrechtes Pole habe ich das Manfrotto 682 B UpsideDown auf ein kleines flaches Boden(Lampen)stativ gesetzt,
(welches zwecks Gewichtsersparnis noch durch Selbstbau aus Alu ersetzt werden wird)
- Verwendung des Manfrotto Erdspießes ebenso möglich, lasse hierfür noch ein Reduzierstück aus Hartplastik machen.
- das kleinste 25mm Manfrotto-Segment wie eine Mittelsäule durchs Berlebach-Report9043-Stativ geführt
- dann das Balcarstativ mit dem Verbindungsstück lose aufgesetzt, so dass es wie in einer Rotatorhülse sitzt und
bequem gedreht werden kann, ohne auf ein unabsichtliches Verstellen der Höhe achten zu müssen.
- BodenSpike wird nächste Woche gemacht, zur Verwendung als senkrechtes Pole ohne Dreibeinstützen

Was mir nicht 100%-ig gefällt ist
- die etwas umständliche Bedienung der BalcarKlemmringe (die sind ähnlich wie die Monostat Klemmringe),
- v.a. aber dass die Einzelsegmente aus Stabilitätsgründen nicht ganz ausgezogen werden können.
Bei MultiRow, müßte man daher die verschiedenen Auszugslängen markieren (abwischbarer Folienmarker?), um für
die 2. und 3. Reihe die gleiche Kamerahöhe einstellen zu können.
- Das 682 B ist leider schon etwas schwerer als bsp.weise das Monostat. Habe aber noch nicht entsprechende
Alurohrdurchmesser gefunden, um dieses verlängern zu können.

Aussenrohrdurchmesser Manfrotto 682 B: 35,5 / 29,5 / 25 mm, Adapterstück mit 28er Gewinde, 800gr., Länge 1m77
Aussenrohrdurchmesser Balcar Ein-Bein: 28 / 24 / 20 / 16 / 12 mm, 800gr., Länge 2m79
Das 12er Rohr verwende ich nur mit einer kurzen Auszugslänge von etwa 15cm und Messinggewindebolzen - um
auf das kleine 1/4 " Kameragewinde zu kommen und einen kleinen Fußabdruck zu haben.

roterfels

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29

Freitag, 10. Juni 2011, 05:57

3 poles aneinander 6m90 Höhe

inzwischen habe ich 3 verschiedene Poles verbinden können und komme je nach Bedarf auf 2m20 (Monostat Normal mit Compact kombiniert), kann danach mittels Connector das 682 B mit 1m77 Länge UpSide down obenaufsetzen und dann noch ein Profoto Pole mit 3m Länge on top, bin also bei 6m90. Die extra gefertigten Connectoren halten gut, jedes der 3 poles schließt mit einem 3/8"-Kameragewinde ab, was entweder abgenommen werden kann (Monostat) oder sich in den Connector einpasst (682 B), falls ein weiteres Pole obenauf kommt.

Das 682 B und das Profotopole hat mehrere Aufsatzmöglichkeiten: einen Gummikfuß zum Schutz des Kameragewindes, einen Spike aus Alu und eine Art NordingWalking-Stock-Spitze aus Messing. Die Originalfußkappe mit dem einschraubbaren 3-beinigen Behelfsfuß kann weiterhin am 682 B verwendet werden, allerdings muß der 3er-Fuß nun seperat transportiert werden da dort ja das Kameragewinde fest eingesetzt wurde zur UpsideDownVerwendung. Ich habe aber noch 2 Ideen / Konzepte für optionale höhenverstellbare Standfüße für den Fall dass ein Erweitern des Monopoles auf Tripod ausnivellierbar und standsicherer gefragt ist. Sandsäcke sind hierfür auch schon genäht worden.

Gedacht ist es so, dass man zur Location mit 2 Einbeinstativen als Kraxelstöcke laufen kann und dann dort das Pole zusammen montieren. (Dann sicher ohne die Sandsäcke, zumindest aber ohne Sand...)

Im Moment ist die Stabilität in Bezug auf Durchbiegen in horizontaler Verwendung bei 4 Meter Auszug vergleichbar oder etwas besser als mit dem Spieth-Masten. Hoffe dass ich in den nächsten 10 Tagen die StabilitätsOptimierung für voll ausgezogene Länge fertig kriege, genauer für das ProfotoPole in der Höhe 3m90 bis 6m90 und einen abschließenden 2ten Test machen kann. Da erwarte ich dann bessere Durchbiegewerte als beim SpiethMasten. Der hat ja letztlich bei einem kurzen Auszug bis 4m durch die großen Rohrdurchmesser gewisse Vorteile, und gibt bei den dünnen Auszügen / Rohrsegmenten (länger als 4m) scheinbar sehr stark nach.

Am Monostatkopf habe ich ich eine Art Scheibe mit 4 Ösen für Abspannseile, ebenso nur mit einem einzigen Schulterhaltegurt oder auch einem Tragegurt bestückbar.

Natürlich ist der SpiethMast leichter, aber er scheint mir ab einer gewissen Höhe sehr durchzubiegen und "nur" als Einbein-Hochstativ und als cliffhanger verwendbar zu sein. Ein Monostat oder 682 B habe ich fast immer dabei für Aufnahmen bei wenig Licht und durch die Bastelei ist die zusätzliche Verwendung für höhere Perspektiven möglich.

Nächste Woche gibts dann auch ein paar Bilder, im Moment stehen die Dinger noch in der Dreherei.

30

Sonntag, 28. August 2011, 20:00

Hi,
hätte mich interessiert was aus dem Projekt geworden ist.
Gibt es schon Bilder?

roterfels

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31

Montag, 29. August 2011, 03:19

Hallo undertable

ich hatte das Foto unter einem neuen thread eröffnet, da das OP ganz anders begonnen hatte.

http://www.panorama-community.de/wbb/ind…ight=#post52181

Der Hüftbügel hat diese Woche noch Clickstops bekommen.

Zusammenfassend lässt sich ff. sagen:

- der große Nachteil meiner 3-fach-EinbeinKonstruktion:
das Gewicht im Vergleich zu einem GFK-Masten und die Notwendigkeit des häufigen Auseinander- und Zusammenschraubens.
Ich kann zwar wie mit zwei schwereren Nordic-Walking-Stöcken losziehen (was einen gewissen Trainingseffekt hat, den ich durchaus zur Vorbereitung auf eine 6000er Besteigung nutze). Aber es ist schon etwas mühsam, dass ich für ein Hochfoto dann jedesmal 2 poles zusammenschrauben und eine Kamera neu ansetzen muß. Ausserdem müssen ja auch jedesmal die NordicWalking Spitzen ab und wieder aufgeschraubt werden.

Alternative wären 2 leichte N-W-Stöcke, gibts ab etwa 45 €, sind schnell beiseite gelegt und ein leichter GFK-Mast auf dem Rücken mit nem Auszug bis 6m für 1,5 kg Kameragewicht.

- Mit einem SpiethMasten ist ein cliffhanger aufgrund des deutlich leichteren Gewichts statt mit 4m auch mit bis zu 6m Länge möglich. Spiderbeam HD12 oder DX-Wire 10m - dieser nur in HeavyDuty Ausführung - bieten noch mehr Steifigkeit als der SpiethMast.

Solche Eigenbau-Geschichten sind doch etwas mühsam. Gute industrielle Fertigungen haben i.d.R. mehr Präzision und wenn man den Zeitaufwand rechnet, sich Material zu besorgen, mehrmals zu einer Dreherei zu fahren und auch noch ehrlicherweise einrechnet, dass Tests / Verbesserungen gefertigt werden müssen, ist der Kauf eines fertigen Produktes meist günstiger.
Die federnden Druckstücke, die ich selbst machen ließ, haben zwar fast nix gekostet, aber die Kugel ist eben nicht fixiert, sondern nur lose eingelegt. D.h., dass mein federndes Druckstück vollständig ausgedreht werden muß, wenn ich eine andere Winkelschrittzahl mittels zweitem Druckstück nutzen möchte und die Kugel dabei leicht verloren gehen kann. Wenn ich so ein federndes Druckstück als fertiges Bauteil einkaufe, muß ich ein 10er Paket für 17 € + Mindermengenzuschlag bestellen. Mit Arbeitslohn Dreherei bin ich da rasch in der Nähe des Preises eines gebrauchten, aber fertigen Rotators, präziser und schick eloxiert...

Leider habe ich noch keine Alurohre mit den Durchmessern der MonostatSegment gefunden, dies wäre die galanteste Lösung gewesen...

LG

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »roterfels« (29. August 2011, 03:26)


32

Montag, 29. August 2011, 13:11

Hi,
mein erster Pole war der Aluteleskopteil einer ausrangierten CB-Funkantenne "K46 Europa DX".
Vom Gewicht her war das absolut im Rahmen nur das Packmaß war für quer auf den PKW-Rücksitz eher nix.
Das oberste Element war für die EOS400D samt Peleng deutlich zu schwach, das Ganze dann zu lummelig.
Bei Windstille und ruhiger Hand konnte man ohne das oberste Segment einigermaßen damit arbeiten. Insgesamt aber auch hier zu lummelig.

Das waren Gründe für`s Arbeiten nach unten. So entstanden ein paar interessante Brückenpanos mit hängender Kamera.
Zuweilen auch ganz lustig wie Vorbeilaufende das interpretieren. Ein älterer Herr hat seinm Enkel mal erklärt, daß der Mann da Wasserproben nimmt ;-)

Irgendwann bekam eine der Klemmverschraubungen nen Gewindefresser. Bearbeitung durch eine Dreherei war unrentabel, somit verlor der Pole am unteren Ende an Länge.

Ich hab mir dann einen grösseren Alu-Teleskopmast gekauft. Länge und Stabilität super, jedoch ist er zum "gschwind mal wohin tragen" zu schwer.
Die Segmente sind geschlitztes Alurohr, das mit Schellen und T-Griffen geklemmt. Hält zwar zuverlässig, ist aber beim Drehen des Masten um seine Achse total unpraktisch.
Jetzt steht der Mast im Eck und ich benutze wo`s geht wieder die CB-Antenne.

Gefallen würd mir zwar so ne edle Ambient-Mikrofonangel allerdings ist mir der Preis für so was zu heftig. Ich bin mir schon fast sicher daß dieser HD12 meine nächste Anschaffung wird. Mal sehn

Gruß Oliver

roterfels

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33

Montag, 29. August 2011, 19:59

an die KlemmSchellen deines AluMasten könntest du jeweils eine halbierte Unterlegscheibe anschweißen lassen, genau in den Schlitz der Schraube, die die Schelle festzieht. Das ist dann evtl. kleiner als so ein T-Griff.

34

Montag, 29. August 2011, 21:52

Hi, das ist zwar ne gute Idee, allerdings hätte ich mit der halbierten U-Scheibe nicht den erforderlichen Drehmoment zum Klemmen ohne meine Finger zu ruinieren.
Der Mast ist ziemlich schwer ;-)

roterfels

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35

Montag, 29. August 2011, 22:17

Hallo,

Ich kenn ja den Masten samt Schellen nicht. Wenn ichs recht verstanden habe, sind dir die T-Griffe zu sperrig und deswegen benutzt du das Teil gar nicht mehr.

Bleib mal bei der Idee, an die Schellen kleinere Griffe anzubauen, mittels angeschweißter Unterlegscheiben.

Mach dir dazu noch ein Werkzeug aus nem bleistiftdicken MetallStab mit einem dünnen Schlitz, der wiederum die Unterlegscheibe greifen kann. Durch den Hebel hast du mehr Kraft.

Das ganze setzt natürlich voraus, dass
- die Schweißnaht und die Unterlegscheibe stark genug für die Anziehkräfte sind,
- die Unterlegscheibe als fester Anfasspunkt auch kleiner als deine T-Griffe sind.

Eine stabile Schellenkonstruktion scheint die auf dem Foto hier zu sein, wenn man sich nicht an der Notwendigkeit von Werkzeug stört, oder die Verwendung von Schellen mit Sterngriffen.
»roterfels« hat folgendes Bild angehängt:
  • Bild 3.png

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »roterfels« (30. August 2011, 00:51)


36

Dienstag, 30. August 2011, 08:26

...deswegen benutzt du das Teil gar nicht mehr
Seltener halt
Bleib mal bei der Idee, an die Schellen kleinere Griffe anzubauen, mittels angeschweißter Unterlegscheiben
Mir sind eigentlich schon die Schellen bzw. die daran befindlichen Gewindeblöckchen zu groß. Ich mach ja gerne Brückenpanaos, bei denen ich die Stange über`s Geländer halte und sie so senkrecht nach unten ausziehe. Segment für Segment wird nacheinander gelöst, ausgezogen und verklemmt. Das Ganze natürlich umgekehrt sobald die Bilder fertig sind. Da ja die Kamera schon dranhängt muss ich auch beim Aus- u. Einfahren (sowie beim Klemmen) sicheren Griff haben, sonst geht die Kamera auf Tauchfahrt ;-) Klein bauende Spannmuttern/Drehverschlüsse wie z.B. beim Alu-Teleskop der Funkantenne (im Bild oben rechts) kann ich dabei relativ einfach durch die Hand geben. Bei den Schellen müsste ich schon umgreifen (auch wenn sie gar keinen Hebel hätten). Auch beim Arbeiten nach oben stören die Schellen. So hab ich z.B. die Stange schon aus Dachfenstern nach oben ausgefahren. Dabei wäre es natürlich praktisch, wenn man die Stange schön in einer Ecke des Dachfensters ausrichten und hinhalten könnte, so steht sie relativ sicher, wackelt wenig und ändert beim Drehen kaum die Kameraposition. Leider stören die Schellen beim Drehen weil sie am D-Fensterrahmen anstoßen.
Mach dir dazu noch ein Werkzeug aus nem bleistiftdicken MetallStab mit einem dünnen Schlitz, der wiederum die Unterlegscheibe greifen kann. Durch den Hebel hast du mehr Kraft
Das wär dann allerdings recht umständlich. Wenn man beim Auf- u. Abbau jeweils eins Werkzeug in die Hand nehmen will könnte man z.B. ganz einfach Innensechkantschrauben und Inbusschlüssel verwenden - so wie`s auch auf Deinem Bild zu sehen ist. Der Inbusschlüssel hat ja auch den Vorteil daß er auch woanders passt ;-)

Auf meinem Foto hab ich zum Vergleich ein Geldstück mit draufgelgt. Ich weiß nicht ob`s deutlich wird aber das Alurohr ist relativ dick, das ganze Konstrukt auch ziemlich schwer so sind ordentliche Griffe schon angebracht.
Ich lass das mal so wie`s ist und benutzte diesen Mast wenn`s frei nach oben geht. Immerhin stabil ist er.

Oben/Mitte übrigens die CB-Antenne. Leider kann ich die beiden Teile nicht mehr miteinander verdrehklemmen weil eine Klemmmuttr gefressen hat.
Ein starres Verbindungsstück zum Stecken oder anschrauben möchte ich nicht. Ideal wär`s gewesen das Rohr etwas zu kürzen, neues Gewinde draufzuschneiden und ne neue Klemmutter zu drehen.
Einserseits gestaltet sich die Bestimmung und Herstellung des Gewindes für mich schwierig und Extern-Vergabe würde sich nicht lohnen.

Gestern hab ich mir übrigens den HD12 geordert. Ich denke daß ich mit dem bei Brückenpanos mehr Freude habe. Werde berichten wenn ich ihn im Einsatz habe

Gruß Oliver
»Undertable« hat folgendes Bild angehängt:
  • 20110830_UndertablePole.jpg

Der Beitrag von »roterfels« (Dienstag, 30. August 2011, 15:20) wurde vom Autor selbst gelöscht (Dienstag, 30. August 2011, 15:28).

roterfels

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38

Dienstag, 30. August 2011, 15:37

Wenn dir dir schon die Schellen ohne Griffe zu groß sind, ist damit klar, dass für deine Arbeitsweise eigentlich nur die Verdrehsicherung von GFK-Masten in Frage kommt. Zeigt sich auch in deinen Fotos und Beschreibung deiner Arbeitsweise.

Kannst ja mal sagen wie stabil der HD 12 ist. Genauer wie sehr er in der Horizontalen durchbiegt, wenn du 1,5 kg dranhängst. Würde mich sehr interessieren, da ich mich zwischen Spiderbeam HD 12 und DX-Wire 10m Extra (HD) entscheiden möchte. (Für EOS 50 D mit EF-S 10-22mm oder mit Sigma 8mm).

CB-Antenne: Leider kann ich die beiden Teile nicht mehr miteinander verdrehklemmen weil eine Klemmmuttr gefressen hat.
Ideal wär`s, das Rohr etwas zu kürzen, neues Gewinde draufzuschneiden und ne neue Klemmutter zu drehen. Bestimmung und Herstellung des Gewindes für mich schwierig und Extern-Vergabe würde sich nicht lohnen.

Was kostet das denn in Deutschland bei ner Dreherei? Krieg ich hier für vielleicht 10 - 12 €. Allerdings ohne Riffelung.

39

Donnerstag, 1. September 2011, 13:08

Kannst ja mal sagen wie stabil der HD 12 ist. Genauer wie sehr er in der Horizontalen durchbiegt, wenn du 1,5 kg dranhängst. Würde mich sehr interessieren, da ich mich zwischen Spiderbeam HD 12 und DX-Wire 10m Extra (HD) entscheiden möchte. (Für EOS 50 D mit EF-S 10-22mm oder mit Sigma 8mm)
Wie mein Frauchen eben telefonisch mitteilte ist das edle Stück eingetroffen. Dann könnte ich das heute Abend mal testen. Kannst Du bitte noch Auflagepunkt und Zugpunkt definieren? Dünnstes Element dabei voll ausfahren?
...Was kostet das denn in Deutschland bei ner Dreherei? Krieg ich hier für vielleicht 10 - 12 €. Allerdings ohne Riffelung.

Ich hab bislang kein Angebot machen lassen. All-In-All würde ich den Zeitaufwand incl. Gewindeermittlung auf 1,5 Std. schätzen. Mit den Stundensätzen kann ich auch nur schätzen würde aber mal 60 Euronen annehmen. Das wären dann 90 Euronen - das wär mir schon zu viel.
Auf die Rändelung an der Klemmutter könnte ich verzichten bzw, mir die Mutter dann selbst bearbeiten daß sie griffig wird. Nur müsste ich dann ein relativ langes Gerät (ich glöaube 1,40m) verpacken und in`s Ausland schicken.
Ich werd`s mal bei Gelegenheit hier in der Nähe wo anbieten lassen.
Trotzdem Danke Dass Du in die Richtung gedacht hast

Gruß Oliver

roterfels

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Donnerstag, 1. September 2011, 20:09

Hallo Oliver,

super, wenn möglich teste doch ff. aus:

Einmal ein Vergleich zu dem Versuchsaufbau von EmEs mit dem SpiethMasten (s.Foto). Er hatte am Fußende und bei 2m Auszug je 1 Barhocker untergestellt und bei 4m Auszug eine 1,5 kg Wasserflasche angehängt. Dabei hat er die Segmente der 0-4 Meter-Höhe / Länge benutzt und nicht die dünnsten Segmentedes Kopfendes!
Der Spieth hat in horizontaler Position 13 cm nach unten nachgegeben.

Dann wäre es noch interessant zu wissen, wieviel der Spiderbeam nachgibt, wenn man die Wasserflasche an 6 und 9 Metern Auszugslänge befestigt.
(Nehme an, dass es ausreicht, die Flasche unter dem Verschluß mit Draht zu umwickeln und ne Art Schlaufe über den Masten zu schieben).

Bei 10 und 12 Metern wird es wahrscheinlich nicht mehr sinnvoll sein, den Masten zu benutzen. Nicht nur, dass er zu dünnwandig wird, sondern es werden auch die Hebelkräfte zu groß werden.

Klemmutter: Stange verschicken sicherlich zu aufwändig und teuer. Wenn du willst, kannst du ja nur den Gewindeverschlußes zu einem Bekannten von mir in Deutschland schicken. Der fliegt am 10.9. hierher. Dann lass ich dir das Teil hier in einer Dreherei kopieren und geb´s wieder jemanden nach D mit. So ließe sich der teurste der beiden Arbeitsgänge günstig realisieren. Du müsstest dann nur noch das gleiche Gewinde in die Stange einfräsen lassen. Kriegste bestimmt für 5 oder 10 € in die Kaffeekasse... Falls du willst, melde dich auf meiner privaten mail.

Gestern habe ich in meinem 682 B-Fuß ein Kameragewinde einpressen lassen. Das ganze hat nur 3 € gekostet - inkl. Material, altes gepresstes Gewinde entfernen, neuen Gewindepfropfen drehen (wg. Gewicht ist der Bolzen aus Alu, das Gewindestück selber aus Stahl gemacht worden) und einpressen. Fand ich supergünstig.
»roterfels« hat folgendes Bild angehängt:
  • Belastungstest_SpiethMast.png