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1

Mittwoch, 10. April 2013, 12:56

Fragen zur Verarbeitung von Bildern die mit dem 10,5er FE aufgenommen wurden

Hallo,

ich bin ja vor einiger Zeit auf Nikon und damit auch auf ein rasiertes 10,5er FE umgestiegen, aber irgend wie werde ich mit dieser Optik nicht so richtig warm.

Einmal wäre da die Bildgrösse des Equis. Diese soll bei Verwendung der D800 bei etwa 11500x5750 Pixeln liegen, bei mir schlägt aber PTGui immer etwas um 11000x5500 Pixel vor. Wie stellt ihr es an, daß euch PTGui diesen grösseren Wert vorschlägt?

Ein anderer Punkt ist der doch recht starke, meist grüneblaue Reflex welcher auftaucht sobald die Sonne im Bild ist. Wie bekommt man diesen ohne EBV unterdrückt oder entfernt ihr diesen Reflex immer per EBV? Die Methode mit dem ausblenden der Sonne ist mir bekannt, aber leider läßt sich diese Methode nicht immer anwenden (Pole).


ratlose Grüsse

Rainmaker

2

Mittwoch, 10. April 2013, 14:29

Diese soll bei Verwendung der D800 bei etwa 11500x5750 Pixeln liegen, bei mir schlägt aber PTGui immer etwas um 11000x5500 Pixel vor. Wie stellt ihr es an, daß euch PTGui diesen grösseren Wert vorschlägt?

Hallo Rainmaker,

hm, mit dem (immer noch) unrasierten 10,5er sind es an der D800 im DX-Modus bei mir genau 11.700 x 5.850 Pixel (6 + 1 + 1 Aufnahmen in PTGui bei Create Panorama -> Set optimum Size -> Maximum Size (no loss of detail) eingestellt). Sehe ich das richtig: Eigentlich dürfte es bei den von Objektivbrennweite, Bildwinkel und Kamerasensor vorgegebenen Verhältnissen in PTGui keinen (wesentlichen) Unterschied machen, wenn Du das 10,5er rasiert einsetzt (Ausser, dass Du mit nur 4 Aufnahmen auskommst)?
Herzliche Grüsse

Visual.Tom

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marijonas

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3

Mittwoch, 10. April 2013, 14:50

Wie stellt ihr es an, daß euch PTGui diesen grösseren Wert vorschlägt?


Du kannst den Wert einfach selber eintragen. Vorschlagen wird PTGui das bei 4 Bildern wohl kaum, da das 10,5er Fisheye am Rand stark in der Auflösung sinkt (rein pixelmäßig). Da die Auflösung in der Mitte aber höher ist, kannst Du sicherlich einen höheren Wert einstellen. Im Nadir und Zenit kann es sein, dass das dann ein wenig sichtbar wird.

4

Mittwoch, 10. April 2013, 16:02

Hallo,

Eigentlich dürfte es bei den von Objektivbrennweite, Bildwinkel und Kamerasensor vorgegebenen Verhältnissen in PTGui keinen (wesentlichen) Unterschied machen, wenn Du das 10,5er rasiert einsetzt (Ausser, dass Du mit nur 4 Aufnahmen auskommst)?


Das habe ich mir auch gedacht und deshalb nachgefragt. ;)

Vorschlagen wird PTGui das bei 4 Bildern wohl kaum, da das 10,5er Fisheye am Rand stark in der Auflösung sinkt


So ganz logisch erscheint mir dies aber nicht. Klar ist der Rand matschig und nicht wirklich brauchbar, aber er wird auch ausgeblendet und nicht genutzt. Setzt man nun von Anfang an den Crop-Kreis etwas kleiner an, so wird bei den gleichen Bildern die Bildgröße bei PTGui deutlich höher angegeben.

Gibt es eigentlich die Möglichkeit die Crop-Einstellungen irgendwie zu speichern, vielleicht auch mit den restlichen Objektiveinstellungen? Ich meine jetzt nicht über "make default", denn dann habe ich mit meinen anderen Optiken wieder Probleme.


MfG

Rainmaker

5

Mittwoch, 10. April 2013, 17:00

Hallo,


Zitat von »Visual.Tom« Eigentlich dürfte es bei den von Objektivbrennweite, Bildwinkel und Kamerasensor vorgegebenen Verhältnissen in PTGui keinen (wesentlichen) Unterschied machen, wenn Du das 10,5er rasiert einsetzt (Ausser, dass Du mit nur 4 Aufnahmen auskommst)?


Das habe ich mir auch gedacht und deshalb nachgefragt.


Hallo Rainmaker,

das ist gut, denn so können wir die Ursache der Abweichung Deiner Pixel-Auflösung einkreisen.


Setzt man nun von Anfang an den Crop-Kreis etwas kleiner an, so wird bei den gleichen Bildern die Bildgröße bei PTGui deutlich höher angegeben.

Dazu habe ich Folgendes herausgefunden:

PTGui setzt das 10,5er bei DX-Bildern der D800 als Circular-Fisheye ein. Hierbei ergibt sich bei mir die oben angegebene Auflösung von 11.700 x 5.850 Pixeln.

Ändere ich nun die Vorgabe manuell auf Full-Frame Fisheye, die errechnete Brennweite auf 10,5 mm und den Crop-Faktor auf genau 1,5, dann ergibt sich bei Create Panorama / Set optimum size eine maximale Auflösung von nunmehr 12.860 x 6.340 Pixeln.

Nach nochmaligem Optimieren hat PTGui die errechnete Brennweite nun auf 10,99 hochgesetzt und die maximal mögliche Auflösung auf 13.492 x 6.746 Pixel berechnet.

Da stelle ich mir die Frage: Welches ist denn nun eigentlich die "echte" optische 1:1 Auflösung der Kamera - Objektivkombination - ohne dass Pixel künstlich aufgeblasen werden?

Nachtrag: Beim rasierten 10,5er müsste sich diese Auflösung doch aus der Pixelhöhe des Bildkreisdurchmessers ergeben, wenn der Bildwinkel in der Vertikalen 180° Grad beträgt. Das müssten an der D800 im Vollformat knapp 6.000 Pixel sein. Da mit der rasierten Linse einreihige Kugelpanoramen möglich sind, hätte man nun eine optische Auflösung des Panoramas von knapp 12.000 x 6.000 Pixeln. Das entspricht den Ausgangswerten annähernd.
Herzliche Grüsse

Visual.Tom

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Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Visual.Tom« (10. April 2013, 17:18)


6

Mittwoch, 10. April 2013, 17:19

Gibt es eigentlich die Möglichkeit die Crop-Einstellungen irgendwie zu speichern, vielleicht auch mit den restlichen Objektiveinstellungen? Ich meine jetzt nicht über "make default",
Du kannst das Objektiv (im Lens-Tab) oder das ganze Template speichern.

Gruß
Wolf

7

Mittwoch, 10. April 2013, 18:37

Hallo,

Das müssten an der D800 im Vollformat knapp 6.000 Pixel sein.


Das klingt nicht unlogisch.

Du kannst das Objektiv (im Lens-Tab) oder das ganze Template speichern


Im Lens-Tab habe ich schon versucht zu speichern. Das Funktioniert auch, nur der Cropkreis scheint nicht gespeichert zu werden, zumindest zieht ihn PTGui danach immer noch voll auf.
Was die Templates betrifft, was wird denn dort genau gespeichert? Sollte dort nicht auch sowas wie die Ausrichtung und Reihenfolge der Bilder abgelegt sein?


MfG

Rainmaker

8

Mittwoch, 10. April 2013, 22:39

Was die Templates betrifft, was wird denn dort genau gespeichert? Sollte dort nicht auch sowas wie die Ausrichtung und Reihenfolge der Bilder abgelegt sein?
Im Tab "Project Settings" kannst Du unter "Template behaviour" das selbst vorgeben.

Man könnte notfalls auch die .pts-Datei mit einem Texteditor öffnen und die Zeile, die mit "#-globalcrop" beginnt, mit copy & paste ersetzen.



Gruß
Wolfgang

9

Donnerstag, 11. April 2013, 08:41

Hallo,

danke für den Tipp, den Bereich "Template behavier" hatte ich bis jetzt ganz übersehen, vielleicht weil ich in dem Tab bisher weniger unterwegs war. Jetzt kann ich mir endlich die ganzen Einstellungen für meine Fischeier einzeln abspeichern, damit sollten dann weniger flüchtigkeitsfehler passieren.

Bliebe noch die Sache mit den Reflexen beim Fotografieren direkt in die Sonne. Welchen Weg sollte man hier einschlagen?


MfG

Rainmaker

10

Donnerstag, 11. April 2013, 09:12

Bliebe noch die Sache mit den Reflexen beim Fotografieren direkt in die Sonne. Welchen Weg sollte man hier einschlagen?

Vielleicht kannst Du eine Art Halterung mit einem kleinen "Schwanenhals" oder Gelenkstück für eine schwarze Pappe in den Blitzschuh setzen, die Du so positionierst, dass sie gerade nicht mehr im Bildfeld ist, aber bei seitlicher Sonne trotzdem noch eine Abschattung bewirkt? Bei frontaler Sonne sehe ich beim rasierten Fisheye auf dem Pole oder dem Hochstativ keine Chance, Reflexe ohne Eingriff ins Bildfeld zu vermeiden.
Herzliche Grüsse

Visual.Tom

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11

Donnerstag, 11. April 2013, 16:54

Zitat

Wie stellt ihr es an, daß euch PTGui diesen grösseren Wert vorschlägt?


maximale grösse die von ptgui ausgerechnet wird , kannst nicht mehr vergrössern , also lässt sich das bild auf mehr px umrechnen aber damit auflösung steigt nicht auf.

es ist von algoritmen abhängig. aus gleichem material autopano macht grössere panoramen - das bild ist etwas mehr ausgedehnt.
das panobild entsteht nicht durch ganz ainfaches addieren von einzelnen bilder , sondern das bild wird neu berechnet , also interpolliert.

Punktenzahl ist theoretisch für bestimmten sensor nur von brennweite abhängig.
mit 10,5 mm egal ob deckst die sphäre mit 20 oder mit 10 foto es wird theoretisch immer das gleiche rauskommen.
kleine abweichungen gibt es , abhängig vom motiv .

11000 oder 11500 px ist in der praxis das selbe.

Zitat

Ein anderer Punkt ist der doch recht starke, meist grüneblaue Reflex welcher auftaucht sobald die Sonne im Bild ist.


antwort heisst - nanoschichten - und in der praxis angeblich nicht deutlich besser ist.
das ist sache der antreflexionschichten. N sowieso dürfte eine von den besten haben.
Ist die linse nicht verschmutzt ?
wie reinigst die ?
Dünne fettschicht , die mit augen nicht zu sehen ist , kann es verstärken.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Panpan« (12. April 2013, 07:04)


12

Freitag, 12. April 2013, 13:43

Hallo,

@ Visual.Tom,

falls möglich setze ich natürlich auch einen "Schattenwerfer" an einem flexiblen Arm ein, aber z.B. auf einem Pole ist es damit halt essig. Im Moment überlege ich gerade wie ich ein "Hilfsbild" bestmöglich einsetze.

@ Panpan

maximale grösse die von ptgui ausgerechnet wird , kannst nicht mehr vergrössern , also lässt sich das bild auf mehr px umrechnen aber damit auflösung steigt nicht auf.


Mir geht es auch nicht darum die Auflösung zu vergrößern, sondern darum die Verluste zu minimieren. Wenn ich schon Bildinformation verwerfe, dann nur am Ende der Bearbeitung.

antwort heisst - nanoschichten - und in der praxis angeblich nicht deutlich besser ist.
das ist sache der antreflexionschichten. N sowieso dürfte eine von den besten haben.
Ist die linse nicht verschmutzt ?
wie reinigst die ?
Dünne fettschicht , die mit augen nicht zu sehen ist , kann es verstärken.



An der gegebenen Vergütung der Linse kann ich aber nichts ändern, deshalb habe ich ja nach einem Weg der Vermeidung gefragt.
Die Optik ist natürlich fett-und staubfrei und ich bin da ziemlich pingelig. Ist auch nur eine helle Lichtquelle im Bild sieht man sofort wenn man geschlampt hat.


MfG

Rainmaker

13

Freitag, 12. April 2013, 14:29

Im Moment überlege ich gerade wie ich ein "Hilfsbild" bestmöglich einsetze.

Hallo Rainmaker,

das könnte gehen, wenn Du vom Boden aus vor oder nach den Panoramaaufnahmen vom Pole ein solches Hilfsbild von der Sonne, evtl. auch mit einer anderen Linse inkl. Streulichtblende, machst und dieses als zweites Viewpointbild in das ansonsten fertig gestitchte Panorama einbindest.

Das habe ich in den Anfangszeiten meiner Panoramafotografie mal experimentell mit einem Kirchenfenster so gemacht, welches ich formatfüllend mit leichtem Tele aufgenommen habe. Das Ergebnis siehst Du hier, wenn Du die Startansicht vom Altenberger Dom um 180° horizontal drehst. Das war seinerzeit schon eine ziemliche Fummelei - nicht nur wegen der manuellen Kontrollpunkte, sondern auch wegen der Maskierung der Bildübergänge. Heute würde ich das sicher anders machen.

Wegen eines Lichtreflexes des (bei mir unrasierten) 10,5ers würde ich diesen Aufwand nicht treiben wollen. In diesem Pano von Honfleur an einem strahlenden Herbsttag bei tiefstehender Sonne hatte ich nur einen Lichtreflex in Höhe des Schornsteins des Hauses rechts neben dem Hotel de Ville. Das lässt sich lokal ganz gut korrigieren.
Herzliche Grüsse

Visual.Tom

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marijonas

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14

Freitag, 12. April 2013, 14:44

So ganz logisch erscheint mir dies aber nicht. Klar ist der Rand matschig und nicht wirklich brauchbar, aber er wird auch ausgeblendet und nicht genutzt. Setzt man nun von Anfang an den Crop-Kreis etwas kleiner an, so wird bei den gleichen Bildern die Bildgröße bei PTGui deutlich höher angegeben.


Wie auf der Seite von PT4pano im Anhang über das 10,5er zu sehen ist, nimmt die Brennweite (Auflösung) zum Rand stark ab. Deswegen beeinflusst der stärkere Crop in PTgui die Panoramagröße. Am Äquator hast Du eine deutlich höhere Auflösung, da der ausgenutzte Bildwinkel nicht so groß ist. So hatte ich das gemeint. Sprich Du kannst PTGui ruhig eine höhere Auflösung aufzwingen um alles herauszukitzeln, was das Objektiv aufgezeichnet hat.

Fällt mir gerade dazu ein: Mach doch im Panorama-Editor oben und unten einen Beschnitt und schau Mal, was Dir PTGui dann für eine maximale Panoramabreite vorschlägt. Dann brauchst Du es nicht ausrechnen, falls PTGui das berücksichtigt.

An der D7000, die ja nur ein wenig kleineren Pixelabstand als die D800 hat komme ich mit PTGui auf 13450 Pixel bei 6 Bildern rundherum plus Zenit und Nadir.

Zitat


Bliebe noch die Sache mit den Reflexen beim Fotografieren direkt in die Sonne. Welchen Weg sollte man hier einschlagen?


Bei meinem letzten Panorama musste ich an Deine Frage nach den Reflexen denken. Ein Reflex ließ sich einfach ausblenden, da das darunter liegende Bild an der Stelle keinen Reflex aufwies.

Evtl. hilft es Mal zu ermitteln, wo der Reflex auftritt und wie er wandert, wenn Du den Pole drehst.
Dann gibt es vermutlich eine günstige Ausrichtung und Drehwinkelschrittweite, die das vermeiden lassen.

Probier es Mal mit +/-45° zur Sonne ausrichten. Dann landet der Reflex vielleicht im Überlappungsbereich.
Vielleicht ist die Lösung auch 5 statt vier Bilder zu machen mit entsprechenden Winkeln.

Gruß
Richard

15

Freitag, 12. April 2013, 15:24

Hallo,

@ Visual.Tom,

ganz so kompliziert wollte ich es nicht machen. Ich überlege ein weiteres Bild in der horizontalen zu machen.
Klar wegpinseln kann man diesen Reflex auch noch recht gut, aber maskieren dürfte meist schneller und besser sein.

@ Richard,

ja, das ist der Reflex der mich so stört. Schön zu shen ist auch ein kleinerer Reflex, der scheinbar mit dem Abstand der Sonne von der Bildmitte seine Größe ändert.
Die Sache mit dem fünften Bild werde ich die Tage mal angehen, wenn ich mich über die genaue Lage des Reflexes schlau gemacht habe. Im Moment scheint mir 4(+1)+1 die beste Lösung zu sein, die Frage ist nur wo das "Hilfsbild" am besten untergebracht und wie das Setup zur Sonne ausgerichtet wird.


MfG

Rainmaker

marijonas

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16

Freitag, 12. April 2013, 15:39

die Frage ist nur wo das "Hilfsbild" am besten untergebracht und wie das Setup zur Sonne ausgerichtet wird


3 Bilder bei -90° (-100°) -180° +90° (+100°), so dass die Sonne nicht die Linse trifft und zwei Bilder +/- 45° zur Sonne, wenn Du die Sonne bei 0° annimmst. Direkt in die Sonne, denke ich macht keinen Sinn, denn dann hast Du den Reflex unterhalb der Sonne.

Aber das werden ja Deine Tests ergeben.

Ich bin schon gespannt auf das Ergebnis.
Richard

17

Freitag, 12. April 2013, 16:10

Zitat


Mir geht es auch nicht darum die Auflösung zu vergrößern, sondern darum die Verluste zu minimieren. Wenn ich schon Bildinformation verwerfe, dann nur am Ende der Bearbeitung.
Rainmaker


in dem moment wenn hast sich zum 10,5 mm an d800 entschlossen , hast die auflösung vordefiniert - also beschränkt.
mit dem objektiv kriegst aus d800 in etwa solche aufluszng wie von dx also d7000.

anders gesagt - verpulverst den Potenzial , der in der kamera steckt.

Für mich es ist falsche strategie , wenn man die kamera mit derzeit bestmöchliche auflösung auf dem markt kauft , und durch objektivwahl diese auflösung reduziert.

So wie hättest ferrari gekauft und unter dem gaspedal ziegelstein hintergelegt.

18

Freitag, 12. April 2013, 16:50

Hallo,

@ Richard,

mein Ansatz sieht zwar etwas anders aus, aber ich were deinen auch mal testen. Möglicherweise ist es bei der Verwendung eines Poles ohnehin egal ...

@ Panpan,

sicher Auflösung ist eine feine Sache, aber manchmal zählt die Möglichkeit eine Pano schnell und sicher fotografieren zu können einfach mehr und genau für diese Fälle habe ich das 10,5er FE angeschafft. Ich hätte auch lieber ein 12er FE beschafft, aber dies ist nun mal leider nicht am Markt verfügbar (zumindest nicht in guter Qualität). Die "normalen" Panos werden weiterhin von mir dem 15mm Sigma gemacht, wobei ich überlege wegen der Reflexfreiheit irgendwann mal das 16er Nikkor zu beschaffen.


MfG

Rainmaker