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Sonntag, 19. April 2009, 22:10

Einbein oder Dreibein mit Fisheye

Hi, wer von Euch benutzt zum panografieren ein Einbein in Verbindung mit einem Fisheye? Auf was muss man dabei achten? Ist es einfacher oder bequemer als mit einem Dreiben. Selbstverständlich ist mir klar, dass dies nur bei guten Lichtverhältnissen möglich ist.

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Sonntag, 19. April 2009, 22:26

Hi,
ich als "3beiniger" Anfänger benutze ein Dreibein, welches ich für das Nadirfoto erst mal testweise als Einbein am ausgestreckten Arm mit der Kamera über den Dreibeinstandort halte und über Selbstauslöser auslösen lasse. Hat schon mal gut geklappt, denn da brauche ich nicht so viel im Foto retouchieren (Schatten, Füße,Stativbeine).
Siehe hier :http://www.panorama-community.de/wbb/ind…d&threadID=3249
Bedenke : Du fotografierst in der Gegenwart für die Zukunft und sieht auf den Fotos die Vergangenheit !

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Montag, 20. April 2009, 05:43

Hi aldorado,

ich glaube, dass kommt ganz auf den Einsatzzweck an. Gerade im Urlaub und bei grosser Hitze
bevorzuge ich die Monopodloesung: geringes Gewicht und sehr schnell bei der Aufnahme. Und
bei den meisten Aussenaufnahmen, wo Objekte meistens etwas weiter entfernt sind, muss man
den Nodalpunkt nicht so genau einhalten. Auch schlechte Lichtverhaeltnisse sind eigentlich kein
Problem, da man mit ISO schon ein wenig Spielraum hat.

Ich habe ein Sigma 8mm mit einem Ring. Das kommt mit dem Q-Top ganz schnell auf das Einbein.
Zu Ausrichtung ist am Einbein eine Manfrotto Klemmlibelle. Durch eine ca. 5 Grad Neigung nach
oben brauche ich nur 4+Nadir, Zenit entfaellt.

Ich war gerade eine Woche in Laos, und bei 35 Cel hat sich diese Kombination bewaehrt. Auch
hier in Dubai im Sommer bei ueber 40 Cel baue ich kein Stativ mehr auf.

Allerdings mit einem Nikon 10.5 mm auf einem Stativ erreicht man natuerlich bessere Ergebnisse.

Gruesse,
Christoph

www.emirates-panorama.com

4

Montag, 20. April 2009, 09:59

Das kommt wirklich drauf an, was du machen willst.
Ich hab beides, nehme aber meist das Stativ mit
und mache meist auch eine Belichtungsreihe mit +/- 2
(oder eben mehr bei schlechten Lichtverhältnissen).

Alternativ hab ich noch ein Manfrotto 682B Einbein.
Das hat den Vorteill, dass man unten 3 Standfüsse
ausziehen kann. Prima Teil, aber vielleicht auch nicht
so handlich und leicht, wie andere Einbein-Lösungen.

Falls du grade erst mit Panoramen anfängst würde ich
vielleicht erstmal zum Stativ raten und mich mit der Justierung
(Nodalpunkt, etc.) und der Nachbearbeitung vertraut machen.

5

Montag, 20. April 2009, 10:47

Mit dem Einbein geht es wunderbar. Ideal geeignet dafür ist eine Vollformatkamera, entweder mit dem Nikon 10.5 oder dem Tokina 10-17 (beide mit abgesägter Sonnenblende). In Verbindung mit der Canon 5D reichen 4 Aufnahmen + 1x Nadir. Die Wasserwaage am Einbein als Ausrichthilfe ist empfehlenswert. Objektivringe gibts von www.agnos.com, von www.bophoto.com und in Kürze auch von Nodal Ninja - hochinteressant: http://nodalninja.com/forum/index.php?topic=655.0
Von Walser gibt es ein Billigeinbein für 15 Euro, das Nonplusultraleichtgewicht ist das 36cm kurze Gitzo GM2561T Einbeinstativ.

Nodal Ninja:

6

Montag, 20. April 2009, 11:46

Hi aldorado,
Allerdings mit einem Nikon 10.5 mm auf einem Stativ erreicht man natuerlich bessere Ergebnisse.


wieso das?

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Montag, 20. April 2009, 11:51

@Liguria360: welche(s) Einbein benutzt Du?

soulbrother

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Montag, 20. April 2009, 12:22

Wie mache  ich es... ja nachdem:

Muss es schnell gehen wie bei diesem pano:  http://www.panoramanews.de/?p=482

Dort habe ich die K20D (1,5 crop)  mit dem Sigma 8mm fish am dünnen Ende des 190cm Einbeins auf dem Biertisch stehend so hoch gehalten, daß das untere ( dicke) Ende des Einbeins an meinem Gürtel locker anstieß.

Am Einbein war die Manfrotto Libelle ( Wasserwaage), so habe ich bei den flotten 4 Aufnahmen rundrum eine relativ geringe Abweichung vom NP erreicht.

Die noch markanten StichFehler sind deutlich zu sehen im Bild "unten".

Augelöst wurden die 4 Bilder mit einem kleinen Funkauslöser, fixiert an der Kam ( Blitzschuh), das remote Handteil geht noch zu drücken wenn man auch mit dem senkrecht halten und drehen gut konzentriert ist...


Wenn mehr Zeit ist, dann natürlich mit dem Dreibein oder wenn es nicht zu hoch sein muss, dann auch das Einbein vernünftig drehen - eben nicht so wackelig und freihändig wie in obigem Beispiel...

9

Montag, 20. April 2009, 12:55

@aldorado: Den "15€-Chinastecken" von Walser. Das Gitzo 2561 steht auf der Einkaufsliste, außer ich finde eine praktischere und "gleichkurze" Lösung für weniger Geld...

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Montag, 20. April 2009, 15:49

@aldorado: weil das Nikon 10.5mm doch etwas schaerfer als das Sigma ist
und man eine hoehere Aufloesung erreicht (11500*7750 an einer D300/D90,
8200*4100 an einer  D70/D40). Allerdings benoetigt man 6+Zenit+Nadir.

Ich habe auch das von Thomas erwaehnte Walser Einbein, allerdings habe ich
die Mittelschraube ersetzt, weil das Orignalteil nicht fest sitzt.
Gruesse,
Christoph

www.emirates-panorama.com